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Natürliche Schönheit in Nordwest-Island




Natürliche Schönheit in Hunavatnssyslur Klicken Sie hier, fur Skagafjordur


Álka
Blanda
Blöndugil
Borgarvirki
Gullsteinn
Hallárdalur
Hópið
Hrútey
Hveravellir
Hvítserkur
Kambfoss
Kattarauga
Kálfshamarsvík
Kolugljúfur
Króksbjarg
Laxárdalur
Spákonufell
Spánskanöf
Vatnsdalsá
Vatnsdalshólar
Vatnsdalur
Vatnsnes
Vatnsnesfjall
Víðidalsfjall
Þingeyrar
Þrístapar




Álka
Ganz im Westen der Grímstunguheiði stürzt der Fluss Álftaskálará, auch Álka genannt, in eine beeindruckende Felsschlucht namens Álkugil, in der Nähe von Grímstunga. Von der Straße aus führt ein markierter Wanderpfad an der Schlucht entlang.





Blanda
Die Blanda hat ihren Ursprung im südwestlichen Teil des Gletschers Hofsjökull und ergießt sich in die Bucht Húnaflói bei Blönduós. Die Wasserfläche der Blanda umfasst etwa 2370 km² und sie zählt mit ca. 125 km zu den längeren Flüssen des Landes. Man geht davon aus, dass sie in etwa 800 Meter Höhe entspringt. Der Fluss ist seit langem einer der wichtigsten Lachsflüsse Islands. Häufig wurden hier schon über zweitausend Lachse pro Sommer geangelt. Bevor das Kraftwerk im Jahr 1990 errichtet wurde, schwammen die Fische bis fast unter den Gletscher.

Blöndugil
Blanda-Schlucht BlöndugilEine gewaltige Schlucht, die die Blanda zwischen Auðkúluheiði und Eyvindarstaðaheiði gegraben hat und die mit allen Windungen um die 18 km lang ist. Der Weg über Auðkúluheiði (Kjalvegur) führt meist nah am Canyon entlang. Die Schlucht geht bis Reftjarnarbunga, wo der Fluss wegen des Kraftwerks gestaut wird, und ist an den meisten Stellen 50-100 Meter tief mit sehr steilen Wänden. Besonders furchterregend ist sie bei Tindabjörg, denn dort erreicht sie eine Tiefe von 200 Metern. Die Schlucht ist im Sommer begehbar, bevor sich der Stausee füllt, und diese Wanderung ist die Anstrengung wert.

Borgarvirki
Borgarvirki liegt an der Grenze zwischen Vesturhóp und Víðidalur und erhebt sich 177 Meter über dem Meeresspiegel. Es handelt sich um die Überreste eines Vulkanschlotes, in dem die Lava erkaltet ist, und der Überlieferung nach soll es früher als Festung gedient haben. Ein einzigartiges Natur-Phänomen, das von Menschenhand ergänzt wurde. Auf dem Gipfel befindet sich eine Panoramatafel. Wer in Vatnsnes unterwegs ist, sollte bei Borgarvirki rasten und die Kraftströme auf sich wirken lassen, die man an diesem herrlichen Ort spüren kann.

Gullsteinn
Gullsteinn, der Goldstein, ist ein riesiger Findling und liegt nördlich der Hauswiese des Hofes Stóra-Giljá, einige Dutzend Meter von der Ringstraße entfernt. Mit ihm hat es folgende Bewandtnis: der Bauer Koðrán, Vater von Þorvaldur dem Weitgereisten, war abergläubisch, was den Stein betraf und wollte sich von seinem Sohn nicht taufen lassen, weil er glaubte, dann würde er den Schutzgeist, der dem Stein innewohne, erzürnen. Bischof Friðrekur kam schließlich und besang den Stein, bis dieser entzwei sprang. Neben dem Goldstein steht ein Denkmal, das 1981 aufgestellt wurde und daran erinnern soll, dass sich 1000 Jahre zuvor Þorvaldur der Weitgereiste und Bischof Friðrekur auf Reisen begeben hatten, um die christliche Missionierung zu beginnen.

Hallárdalur
Hallárdalur ist ein enges, aber beeindruckendes Tal, das heute verlassen ist, bis in die 40-er Jahre des letzten Jahrhunderts aber noch recht dicht besiedelt war. Im Tal fließt der Lachsfluss Hallá. Das Tal ist ein ideales Ausflugsziel für Wanderer.

Hópið
Hóp ist ein großer See, der am Ende des Húnafjörður liegt. Die Bezirksgrenze liegt inmitten des Sees, dessen größerer Teil zur Austur-Húnavatnssýsla gehört. Mit seinen 29 km² gehört Hóp zu den größten Seen des Landes. Eine Besonderheit: Er unterliegt den Gezeiten, hat Ebbe und Flut.





Hrútey
Eigenartige Felseninsel mitten in der Blanda, nur ein wenig oberhalb der Brücke. Die Insel steht unter Schutz, da sie ein reiches Vogelleben aufweist, darf aber betreten werden. Es wurden einige Bäume angepflanzt und Wanderwege markiert.






Hveravellir
Geothermalgebiet am Nordrand vom Lavafeld Kjalhraun, eins der größten Geothermalgebiete des Landes. Hier findet man fast ausschließlich Heißwasserquellen.

Hveravellir liegt in einer Vertiefung zwischen dem Lavafeld und Breiðamelur, etwa 650 Meter über dem Meeresspiegel. Die Thermalquellen liegen auf einem flachen Hügel. Da gibt es die Quelle Öskurhólshver (Brüllhügelquelle), die früher so laut war, "dass man sie in einer Viertelmeile Abstand noch hören konnte". Die Thermalquellen verhalten sich unterschiedlich. Öskurhólshver speit heißen Dampf, Bræðrahverir (die Brüder-Quellen) und Eyvindarhver sind winzige Geysire und Bláhver und Grænihver (Blauquelle und Grünquelle) sind stille heiße Wasserbecken. Dort bilden sich Hügel aus Sinterablagerungen, über die das Wasser abfließt.

Eyvindarhver hat seinen Namen vom geächteten Fjalla-Eyvindur, der sich hier eine Weile mit seiner Frau Halla aufhielt. Außer ihm sollen auch andere Geächtete hier Zuflucht gesucht haben. In einer Lavaspalte nahe Eyvindarhver finden sich Ruinen, die Eyvindarkofi (Hütte des Eyvindur) heißen. Etwa einen Kilometer südlich der Hütte des Wandervereins Ferðafélag Íslands liegt ein hoher Lavahügel, in dessen Spalten Geröll geschichtet wurde, den man als Eyvindarrétt (Schafspferch des Eyvindur) kennt.

Es gibt eine Geschichte, wie ein allseits bekannte Landstreicher namens Magnús sálarháski im 19. Jahrhundert einen Versuch machte, in Hveravellir unter freiem Himmel zu verweilen, aber länger als drei Wochen dauerte der Versuch nicht. Er stahl ein Lamm und kochte es in einer heißen Quelle. Plötzlich hörte er das Lamm um Gnade betteln, worauf er erwiderte, was später zu einem geflügelten Wort wurde: "Magnús kennt kein Mitleid". Nun sank das Lamm und er hatte nichts davon außer der Lunge, die noch roh oben auf der Quelle trieb. Davon ernährte er sich in der ersten Woche, in der zweiten lebte er von seinem eigenen Speichel, in der dritten aber von Gottes Segen und das war die schlimmste, so sagte er später selbst.Das Meteorologische Institut Veðurstofa Íslands errichtete 1965 eine Wetterstation nördlich von Hveravellir. Die Wetterstation ist seither ganzjährig bewohnt und täglich wird das hier Wetter beobachtet.

Hvítserkur
(Weißkittel) ist ein 15 Meter hoher Fels, der nahe der Küste im Meer steht und vielen Vogelarten eine Heimat bietet, was man ihm auch ansieht, so weiß ist er schon von ihrem Kot.










Kambsfoss
ist ein Wasserfall im Fluss Austurá. Er ist gut zu Fuß erreichen und ein sehr schöner Anblick. Wahrscheinlich ist er am berühmtesten dafür, dass er die höchste zusammenhängende Lachstreppe des Landes bietet. Die größten Wasserfälle der westlichen Húnavatnssýsla sind die Kolufossar im Víðidalur. Dort stürzt der Fluss Víðidalsá in zwei herrlichen Kaskaden in die Schlucht Kolugljúfur. Sie sind leicht zu erreichen, da eine Brücke ganz in ihrer Nähe gebaut wurde. Bergárfoss liegt im selben Fluss etwas oberhalb der Kolufossar.

Kattarauga
(Katzenauge) ist ein ganz kleiner, aber sehr tiefer See an der Straße nahe Kornsá in Vatnsdalur. Er hat zwei schwimmende Inselchen. Dies ist ein ausgesprochen ungewöhnliches Phänomen, weshalb das Gebiet unter Landschaftsschutz steht. Ein Schild des Naturschutzverbandes nahe des Sees weist auf die Besonderheiten hin.

Kálfshamarsvík
Kleine Bucht am nördlichen Skagi. Auf einer kleinen Landzunge von Kálfshamarsnes befindet sich ein Leuchtturm, der 1913 errichtet und 1939 neu gebaut wurde. Von der Landzunge aus sieht man Felsen aus hübschen Basaltsäulen, die vor ungefähr zwei Millionen Jahren entstanden sind. Um 1900 und bis ins 20. Jahrhundert hinein wurde in Kálfshamarsvík Fischfang betrieben. Damals lebten um die einhundert Menschen hier und in der Umgebung. In den 30-er Jahren nahm die Fischverarbeitung ab, 1940 war der Ort verlassen. Im Jahr 1999 wurden Informationstafeln für Reisende aufgestellt, die die Besiedlung des Ortes anschaulich machen.



Kolugljúfur
When you drive through Víðidalur you come to Kolugil, which stands by the Víðidalsá river. Right below the farm the river flows a peacefully down in a magnificent canyon, which is known as Kolugljúfur, and there are waterfalls, which are named after the Troll woman Kola and are called Kolufossar. It is immensely powerful to drive to the side of the canyon and look at this peaceful river plunge over magnificent waterfalls. This sight will not leave you unmoved. At the canyon are information/history sign and tourist utilities.

Króksbjarg
Etwas nördlich des Hofes Hof in Skagaströnd erheben sich 40-50 Meter hohe Klippen am Meer, die bis Kálfshamarsvík reichen, rund 10 Kilometer entfernt. Von Süden nach Norden heißen sie Króksbjarg, Skriðbjarg, Bjargabjörg und Bakkar. Einige Seevogelarten sind zu beobachten, am meisten Eissturmvögel.

Laxárdalur
Laxárdalur verläuft parallel zu Langidalur. Das Tal war früher recht dicht besiedelt, bis 1930 waren hier um die 20 Höfe. Laxárdalur ist in weiten Teilen mit saftigem Gras bewachsen und viele Anwesen boten hervorragendes Weideland, doch hat man im Winter mit sehr viel Schnee zu kämpfen. Mündlichen Überlieferungen zufolge hatte der Landnehmer Máni in Mánaskál gelebt und liegt bei Illviðrahnjúkur (Schlechtwetterkuppe) begraben, die östlich des Tals liegt. Man kann dort immer noch einen aufgeschütteten Wall erkennen, der jedoch zunehmend verwittert. Man sagt, dass es keineswegs das Schicksal begünstigt, wenn man am Mánahaug (Máni-Haufen) scharrt oder auch nur daran kratzt. Das Tal ist ideal für Wanderungen.

Selavíkutangi
Selavíkurtangi liegt etwa 40 km nördlich von Skagaströnd bei Kaldranavík. Direkt am Strand kann man Seehunde in nur 40-50 Meter Entfernung beobachten, wie sie auf den Schären herumlungern und die Reisenden mit neugierigen Augen anstarren. Ihre Anzahl geht in die Dutzende.

Spákonufell
Spákonufell (Berg der Seherin) ist einer der auffallendsten Berge der Gegend. Er ist 646 Meter hoch. Seinen Namen hat der Berg von Þórdís der Seherin, die im 10. Jahrhundert auf einem gleichnamigen Hof an seinem Fuß lebte. Sie ist der erste Mensch, der als Bewohner von Skagaströnd Erwähnung findet. Vom Gipfel aus eröffnet sich ein besonders weites Panorama in alle Richtungen. Vom Hof Brandaskarð führt ein markierter Pfad hinauf auf den Berg.

Spánskanöf
Knapp nördlich der Mündung des Flusses Laxá á Refasveit in Skagaströnd liegt Spánskanöf. Dort geht es 40 bis 50 Meter extrem steil zur Küste hinunter. Die Felsen beherbergen viele Seevögel, man sieht auch einige Schären nahe dem Ufer. Es lohnt sich sehr, einen kleinen Umweg hierhin zu machen. Laut Überlieferung sind an diesem Ort spanische Seeräuber gelandet und strebten auf den Pfarrsitz in Höskuldsstaðir zu. Der Pfarrer versammelte daraufhin seine Leute und hieß sie, die freilebende Pferdeherde hereinzubringen, den Pferden Reisigbündel aufzubinden und diese in Brand zu setzen. Daraufhin trieb das Gesinde die Pferde mit viel Lärm den Spaniern entgegen, die teils schon am Hang niedergetrampelt wurden, während andere die Felsen hinab stürzten. Daher stammt der Name Spánskanöf (spanische Felsnase).

Vatnsdalsá
Vatnsdalsá entsteht aus vielen Rinnsalen im weitläufigen Hochland von Grímstunguheiði und Haukagilsheiði. Ab dem Punkt, wo sich Miðkvísl und Fellakvísl vereinigen, heißt der Fluss Vatnsdalsá. Der verlassene Hof Réttarhóll liegt östlich von Fellakvísl, dort lebte Björn Eysteinsson (1848-1939) eine Weile. Westlich und unterhalb von Bótarfell wird das Flussbett von Vatnsdalsá tiefer und nur wenig weiter nördlich stürzt der Fluss in vielen Kaskaden in eine prachtvolle Schlucht im Tal Vatnsdalur. In der Zeit zwischen 1945 und 1965 war im Gespräch, die Blanda umzuleiten und ein Kraftwerk zu errichten, wo sie mit Vatnsdalsá zusammenträfe - ein Höhenunterschied von etwa 400 Metern - aber aus Umweltschutzgründen wurde davon abgesehen. Der höchstgelegene Wasserfall heißt Skínandi (der Strahlende), und das zu Recht. Ein wenig weiter unten sind Keráfoss und Rjúkandi. Noch weiter unten in der Schlucht, beim Hof Forsæludalur, sind der mächtige Dalfoss und Stekkjarfoss. Vatnsdalsá ist seit jeher einer der besten Angelflüsse Islands, sowohl was Lachs als auch Forelle betrifft. Ein markierter Wanderweg führt die Schlucht entlang von Forsæludalur aus bis zum Wasserfall Skínandi.

Vatnsdalshólar
Vatnsdalshólar heißt eine sehr ungewöhnliche Hügelgruppe, über deren Entstehung man lange im Unklaren war. Manche hielten sie für vulkanischen Ursprungs, andere meinten, sie seien die Überreste, die ein zurückweichender Gletscher hinterlassen habe. Heute scheint es keinen Zweifel daran zu geben, dass sie durch eine gewaltige Lawine vom Vatnsdalsfjall lange vor der Besiedlung des Landes entstanden sind. Die Hügel haben die verschiedensten Farben und Formen, manche sind schwarz und bestehen aus Basaltsand, andere sind aus gelbbraunem Rhyolith. Manche sind kegelförmig, andere länglich geformt. Die Vatnsdals-Hügel erstrecken sich über ein Gebiet von mehr als 4 km2. Sie gehören zu den drei unzählbaren Naturerscheinungen Islands. Die anderen beiden sind die Seen auf Arnarvatnsheiði und die Inseln im Breiðafjörður.Südlich von den Hügeln und westlich von der Straße liegt ein Wäldchen namens Þórdísarlundur. Dort steht ein Denkmal zu Ehren von Þórdís, der Tochter von Ingimundur dem Alten, geboren 895 in Hof, denn sie gilt als der erste hier geborene Bewohner der Húnavatn-Region.

Vatnsdalur
Zwischen Víðidalsfjall (993 m) und Vatnsdalsfjall (1018 m) gelegenes, 25 km langes attraktives Tal mit saftigem Weideland. Dieser Anblick bot sich auch Ingimundur dem Alten und seinen Mannen, die als erste Menschen das Tal betraten, wenn man der Vatnsdæla-Saga Glauben schenken darf. Im Tal fließt der bekannte Lachsfluss Vatnsdalsá. Große und schreckliche Lawinen sind vom Vatnsdalsfjall niedergegangen, die größten in den Jahren 1545 und 1620. Die erste begrub den Hof Skíðastaðir unter sich, wobei 14 Personen starben, die zweite überrollte den Hof Bjarnastaðir und tötete 6 Personen sowie das Vieh.



Vatnsnes
In Vatnsnes kann man ein vielseitiges Tierleben, zahlreiche Naturwunder, faszinierende Sagaschauplätze und eine schöne Umgebung genießen. In Vatnsnes ist einer der größten Seehundruheplätze des Landes. Vielerorts kann man sich den Seehunden problemlos nähern, um sie genauer zu betrachten, zum Beispiel in Ósar oder Hindisvík. Seit Jahrzehnten schon sind die Seehunde in Hindisvík geschützt, weswegen sie dort sehr zutraulich sind. Man kann sich ihnen ohne weiteres zum Fotografieren nähern und ihr Faulenzerleben verfolgen. Bei Ósar wurde am östlichen Rand der Halbinsel ein Wall aus Geröll aufgeschüttet, damit man die Seehunde betrachten kann, ohne dass die dessen gewahr werden. Hier kann man sie beobachten, wie sie einträchtig unter sich leben.

Vatnsnesfjall
Der Berg Vatnsnesfjall prägt die gesamte Vestur-Húnavatnssýsla. Seine höchste Erhebung ist Þrælsfell mit 906 Metern Höhe. Zahlreiche Täler schneiden sich in den Berg von allen Seiten. Von Helguhvammur in Hvammstangi aus führt eine Fahrspur den Berg hinauf.





Víðidalsfjall
Víðidalsfjall erhebt sich aus der ansehnlichen Umgebung des Tales Víðidalur heraus. Seine höchste Spitze ist 993 Meter hoch. Man kann einen der Gipfel, den Rauðkollur, besteigen, von wo aus man eine ungeheuer schöne Aussicht hat. Der Berg birgt auch Gálgagil, die Galgenschlucht, ein überlieferter Ort für frühere Hinrichtungen. Es wird von starkem Spuk an dieser Stelle berichtet.


Þingeyrar
Seit jeher eins der bekanntesten Anwesen mit Kirche im Húnavatn-Bezirk. Von der Kirche aus hat man ein Panorama so schön wie von fast keinem anderen Ort in der Region. Man sagt, dass es eine Zeit lang kein größeres Anwesen mit besseren Häuser in Island gegeben hat als in Þingeyrar, denn schließlich waren hier reiche Männer und Häuptlinge Jahrhunderte lang ansässig. Von Þingeyrar aus ist es nur ein Katzensprung bis Miðhóp, wo man sich quer durch den See ziehend eine riffartige Untiefe erkennen kann. Gut möglich, dass hiermit die Inselchen gemeint sind, von denen der Ort seinen Namen bezieht.

Þrístapar
Am Westrand der Hügelgruppe Vatnsdalshólar, nördlich der Ringstraße, findet man einige kleinere Hügel und an einem Ort drei zusammenhängende, Þrístapar genannt. Hier fand die letzte Enthauptung in Island statt, und zwar am 12. Januar 1830, als Friðrik Sigurðsson und Agnes Magnúsdóttir geköpft wurden, da sie des Mordes an Natan Ketilsson und Pétur Jónsson in Illugastaðir für schuldig befunden wurden. Der Richtblock und die Axt werden im Nationalmuseum aufbewahrt, aber am Hinrichtungsort selbst weist ein Gedenkstein auf das Ereignis hin.

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